30 März 2011

Warten auf den Sommer


Und hier einmal wieder ein Bild aus der Chili-Zuchtstation. Montag hat uns das erste Pflänzchen schon verlassen - der Rest wartet ungeduldig auf warmes Sommerwetter. Mit dem Aussiedeln müssen wir noch die Eisheiligen abwarten...

 

27 März 2011

Geocaching: Liebe zum Detail


Besonderes Lob ernten immer jene Geocaches, die an besonders auffälligen, außer- oder ungewöhnlichen Orten versteckt wurden. Im letzten Jahr haben wir Dosen unter Steinen und Baumwurzeln, auf Bäumen, an malerischen Aussichtspunkten, an Flüssen und unter Brücken gefunden. Nicht bei allen, aber bei vielen war die Liebe zum Detail und die umsichtige Planung des Caches zu erahnen. Ein weiteres Schmankerl entdeckten wir heute in Marxheim (Hofheim/Ts.):


WOG, so der Name des Mannes, steht vor dem Wasserwerk und begrüßt dort alle Passanten. Sehenswert!


 

26 März 2011

Mit TOMTOM in der Großstadt: Geocaching ohne GPS-Gerät



Verlasse deine Wohnung niemals ohne dein treues GPS-Gerät von Garmin, Magellan oder wie sie alle heißen. Selbst wenn du auf Geschäftsreise gehst und relativ sicher bist, keine freie Minute für abenteuerliche Caching-Touren durch die Großstadt zu haben – es nimmt doch keinen Platz weg, also packe es gefälligst ein! Warum? Ich möchte es euch erzählen!


In den letzten drei Wochen reiste ich für meinen Arbeitgeber innerhalb weniger Tage sowohl ins wunderschöne Hamburg als auch nach München. Neben der langwierigen Anreise aus dem Rhein-Main-Gebiet in beide Städte im Auto, standen gleich reihenweise Termine auf dem Programm. Nach Stand der Planung also eher ungünstig, um „mal eben zwischendurch“ einen klitzekleinen Geocache zu heben, vor allem da meine Ortskenntnis in beiden Städten am ehesten mit mangelhaft zu beschreiben ist. Nach kurzer Überlegung blieb der kleine Garmin eben daheim.

Unterwegs ohne GPS-Gerät? Nie wieder!
 Ein Fehler! Tatsächlich, in Hamburg ergab sich keine wirkliche Gelegenheit zum Cachen, allenfalls nach „Feierabend“ hätte ich nochmal losziehen können, aber nach einem langen Tag war ich auch auf meinem Hotelzimmer sehr glücklich. Aber in München sah es da schon anders aus: An Tag 2 hatte ich tatsächlich ein mittägliches Zeitfenster von etwa zwei Stunden, dass ich gerne für einen Ausflug nutzen wollte. Nun denn: Hier schlug die Sternstunde unseres TOMTOM Navis, das mich auf Wunsch nicht nur in jede Straße in Deutschland, sondern auch an jede gewünschte geographische Koordinate zu lotsen verspricht. Im Fußgängermodus versteht sich. Nun denn: Fünf eher einfache Caches in Hotelnähe waren schnell ausfindig gemacht, die Koordinaten aufgeschrieben, die Beschreibungen ordentlich studiert. LOS!

Natürlich verfügt ein TOMTOM nicht über einen Modus, bei dem ich mir einfach die einzuschlagende Himmelsrichtung anzeigen lassen kann. Dafür bietet es hervorragendes Kartenmaterial und nach einigen Minuten hatte ich mich also auch auf diese Art der Navigation eingestellt und steuerte zielstrebig mein erstes Ziel an. Naja,nicht ganz, denn offensichtlich lotst ein TOMTOM nicht ganz so metergenau, wie man das von einem GPS-Gerät sonst gewohnt ist. Trotzdem: Die Mauer in einer unbelebten Nebenstraße war schnell gefunden und das geringe Muggel-Aufkommen machte auch die anschließende Suche unkompliziert. Beflügelt von meinem ersten Caching-Erfolg jenseits der Heimat steuerte ich umgehend mein zweites Ziel an: Einen Kreisel mitten in München. Der Cache, so wusste ich aus der Beschreibung, sollte sich an einer Bank befinden. Auch bei mangelnder Genauigkeit, so dachte ich, müsste ein kleines Döschen an einer Bank gut zu finden sein. Denkste. Nicht nur auf, sondern auch um den Kreisel drängten sich etwa 10 oder mehr Bänke – vollgepackt mit sonnenhungrigen Muggeln. Jaaaa, ich war am ersten sonnigen Frühlingstag des Jahres zu bester Mittagspausen-Zeit unterwegs. Unbemerktes Suchen und Loggen ausgeschlossen. Vor allem da ich meine Suche wegen mangelnder Genauigkei noch nicht einmal auf ein oder zwei Bänke eingrenzen konnte. Enttäuscht zog ich weiter. Auch bei den weiteren Caches ein ähnliches Bild: Die Stadt war voller Menschen, das TOMTOM in seiner Navigation zu ungenau, um den Suchradius besser eingrenzen zu können.Schade, aber weitereCaches konnte ich an diesem Tag nicht heben.

Mein Fazit: Wirklich gut ist ein Auto-Navi nicht zum Geocachen geeignet. Vor allem auf belebten Straßen, wenn eine unauffällige Suche besonders wichtig ist, ist es viel zu ungenau und das führt schnell zu Frust. Hat man aber Zeit und Gelegenheit zum Suchen, lässt sich der eine oder andere Schatz trotzdem bergen. Überrascht hat mich die Akku-Laufzeit: Obwohl nicht ganz geladen, reichte sie für über zwei Stunden. Nicht überragend, aber für einen kurzen Stadtcache trotzdem geeignet!

23 März 2011

Sonderbeitrag von der Insel: Tourenplanung mit naviki.org


Lang ist es her, seit Dr. Extracto seine Vulkaninsel verlassen hat, um mit seiner geliebten Miss Green in eine kleine 2-Zimmer-Wohnung zu ziehen. Gestern erreichte uns dann unerwartet ein Sonderbericht von Extractos Lieblings-Lakai Lucius, den wir euch nicht vorenthalten wollen:

"Hallo mein Herr und Meister, Herrscher über aller Schatten, Fürst des Bösen, Verteidiger alles Bösen und begeisterter Bingospieler, deine Lakaien begrüßen dich Dr. Extracto. Als Ihr uns vor etwas mehr als einem Jahr verlassen habt, konnte niemand ahnen, dass Ihre Schlacht gegen Miss Green (dieses Öko-Weib) solange andauern wird. Natürlich haben wir die Bösewicht-Zentrale auf ihrer verlassenen Insel gut behütet, aufgeräumt und Ihre Gefangenen brav weiter gequält. Jedoch zum Winter letzten Jahres waren sämtliche Arbeiten hier erledig und die Geiseln haben entweder bestanden oder/und sind Ihren höllischen Qualen erlegen. 


Nun, ohne Arbeit langweilten wir uns ziemlich schnell. Also haben wir uns selbst beschäftigt. Haben wilde Orgien und Partys gefeiert, haben mit dem kompletten Waffenarsenal Tauben vom Dach geschossen und haben Rehkitze betrunken gemacht. Aber alles hielt nicht lange. Erst haben wir gemerkt, dass wir alle männlichen Geschlechts sind und uns nicht fortpflanzen können, dann haben die Tauben angefangen zurück zu scheißen und Youtube hat unsere Internetverbindung gebannt, mit der Begründung, das Video namens "Disney´s Bambi besoffen allein im Wald" sei Tierquälerei und abscheulich. Wir wissen bis heute nicht, was falsch daran ist. Also, was tun? Wir suchten vergebens nach neuen Hobbys, doch dann letzte Woche fand ein kleiner erbärmlicher, nicht erwähnenswerter Lakai eine neue Internetseite. Er sei beim Googeln darauf gestoßen: Diese Internetseite findet Ihr unter Naviki.de

Und heute war es endlich soweit - die Zeichen auf wetter.de standen gut und wir haben diese Internetseite nochmals gestartet. 

13 März 2011

Der Sommer wird blau


Wahlweise Enzian- oder Pazifikblau, um genau zu sein. Nachdem wir schon seit einigen Wochen wissen, was man in diesem Jahr in Mailand und Berlin auf den Laufstegen so tragen wird, hat es uns an diesem Wochenende gepackt. Schuld könnten gestiegene Außentemperaturen und ein ungewohntes Maß an Sonnenlicht gewesen sein - dafür sprechen Bohr-, Klopf- und Hochdruckreinigergeräusche aus der gesamten Nachbarschaft: Nicht nur uns hat das Frühlingsfieber gepackt.

Nicht ganz unschuldig: Die Hortensie kündet vom kommenden Frühling und hat uns angesteckt.
In Folge dessen fanden wir uns Samstag Mittag vollkommen unerwartet im Baumarkt wieder und packten wahllos Schleifpapier, Farbe, Pinsel, Blumen und Blumentöpfe in den Einkaufswagen. Ich bin mir sicher, in irgendeiner Ecke stand der Geschäftsführer mit einem debilen Grinsen im Gesicht, denn genug Mitbürger taten es uns gleich. (Ich habe die These, dass einigen Ehemännern beim Blick in den Kalender siedenheiß eingefallen ist, welche Ausbesserungs- und Renovierungsarbeiten sie ihrer Frau so im Winter versprochen hatten...)

Seitdem verschönern erste Frühlingsblumen den frisch gefegten und gewischten Balkon. Ein ehemals ziemlich zerrupft aussehender Beistelltisch liegt in Einzelteilen,  frisch abgeschliffen und mit einer ersten Schicht Farbe versehen, auf einer ordentlichen Lage Zeitungspapier. In einem allgemeinen Anfall von Gestaltungswahn erwischte es außerdem noch einen Blumenkübel aus dem letzten Jahr. Dieser liegt jetzt, ziemlich verdutzt und ebenfalls blau angestrichen, neben dem Tisch.

Auch des Doktors Socken tragen modisches Blau.

Erste Frühlingsboten auf dem Balkon.

Dieser Kübel wurde Opfer meines Blau-Wahns. Steht ihm aber gut!
Ungeklärt ist aktuell noch, zu welcher Farbnuance der gute Dr. Extracto im Baumarkt eigentlich gegriffen hat. Für mich ist es pazifik, für den Doktor sei es enzian. Fest steht: Unser Sommer wird blau!

12 März 2011

Die Brut 2011


Fünf Wochen sind seit dem Eintreffen der Chilisamen im Spice-o-Rama Hauptquartier vergangen. Inzwischen sind unsere Pflänzchen auf eine beträchtliche Größe angewachsen: Knapp fünf bis sechs Zentimeter sind einige der Chilis bereits hoch; die meisten bilden bereits ihr drittes Blattpaar aus. Von 21 Samen, die gekeimt haben, haben es nur vier nicht geschafft. Immerhin 17 Pflanzen erfreuen sich aber bester Gesundheit: sechs Aji Norteno, vier Red Mushroom, vier Wenk's Yellow Hots und drei Chile de Onza . Von jeder Sorte werden wir wohl mindestens 3 behalten.Bis der Nachwuchs aber frische Luft und direkte Sonne tanken darf, werden aber noch einige Wochen vergehen. Noch ist es natürlich viel zu kalt!


08 März 2011

06 März 2011

Mach mich fertig: Taunus Memory


Kein Kind, das es nicht bessesen, kein Elternteil, der es nicht bis zur vollkommenen Hirnermüdung spielen musste: MEMORY. Eine gerade Anzahl kleiner, quadratischer, paarweise mit bunten Motiven bedruckte Kärtchen, die vorzugsweise im Quadrat verdeckt auf dem Tisch ausgelegt werden. Bei jeden Zug dürfen die Spieler exakt zwei Karten aufdecken. Erwischen sie ein Pärchen, nehmen sie diese Karten aus dem Spiel. Wer am Schluss die meisten Paare gefunden hat, gewinnt.



Nun ist diese Sorte Memory ein klassisches Indoor-Spiel - die Outdoor-Variante haben wir nun für Geocacher im Taunus entdeckt: Das Taunus-Memory. Ein total durchgeknallter ambitionierter Geocacher hat doch tatsächlich 16 Traditionals (also einfache Geocaches mit nur einer Station) exakt quadratisch in einem Waldgebiet im Taunus ausgelegt und die Deckel der verwendeten Petlinge mit unterschiedlichen Farben bestückt.

02 März 2011