Aber mal im Ernst: Dass die Welt wie wir sie kennen, irgendwann zu existieren aufhört, sollte uns allen bewusst sein. Wir reden nur ungern darüber, denn irgendwie verursacht es ein ungutes Kribbeln auf der Haut. Unabhängig davon, ob es schon in diesem Jahr, in 50 oder auch erst in 50.000 Jahren soweit sein wird. Aber wann und wie wird der Untergang über uns hereinbrechen? Keiner weiß es so genau, aber einige spekulieren voller Begeisterung darüber. Eine Sammlung möglicher Szenarien findet sich auf der Webseite Exit Mundi oder im gleichnamigen Buch von Maarten Keulemans. Letzteres bekamen wir zum Weihnachtsfest von unserem guten Freund Bernd H. geschenkt.Einer Erkältung sei dank hatte ich zwischen den Jahren bereits ausgiebig Zeit, mich intensiv auf das nahe Ende vorzubereiten: Herr Keulemans hat tatsächlich an so ziemlich alles gedacht - und ist dabei ehrlich genug, das frühzeitige Absaufen seines Heimatlandes ebenfalls mit einzukalkulieren. Ganz wissenschaftlich unterscheidet er dabei zum Beispiel zwischen "Unheimlichen Dingen mit Maschinen", "Das Ding, das sicher kommen wird", "Dinge, die das Wort GROSS enthalten", "Dinge, die sich verwandeln können", "Dinge, die aus Ihrem Körper kommen" usw. und bewertet sie nach Effekt, Überlebenchancen (für den Menschen), Wahrscheinlichkeit des Eintretens und geschätzten Zeitpunkt.
Am Ende des Buches (oder nach intensiver Lektüre der Webseite) bleibt dem Leser die beruhigende Erkenntnis, dass es irgendwann soweit sein wird. Spannend ist bis dahin dann tatsächlich nur die Frage, was genau uns zuerst den Saft abdreht. Der berüchtigte Planet X? Zobies? Ein Supervirus? Oder fällt uns doch einfach irgendwann der Himmel auf den Kopf?
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