Was liegt links des Rheins, wird von rund 3.800 Personen bewohnt und ist gut bedost? Genau: Guntersblum! Wir haben uns gestern auf das linksrheinische Abenteuer eingelassen und sind in das kleine Örtchen eingefallen, um unserer Statistik einen ordentlichen Schub auf die 400 zu verpassen.
"Zu Gottes größerem Ruhm wächst Wein in Guntersblum."
Für den Grenzübergang zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz wählten wir dieses Mal die Fähe zwischen Kornsand und Nierstein. Ein Auto und zwei Personen kosten 4,50 Euro. Zugegeben nicht ganz günstig, aber irgendwie schöner als über die Autobahn zu brettern. Guntersblum ist übrigens ein klassisches Weindörfchen inmitten von - genau - Weinbergen. Darum reihen sich auch im Ortskern Weinkeller, Weinstuben und Weingüter dicht an dicht.
Aber zum Wesentlichen, dem Dosenfischen! Insgesamt 17 Tradis liegen unmittelbar in und um Guntersblum verstreut. Elf hatten wir uns für die gestrige Tour ausgedeutet. Parkmöglichkeiten gibt es zum Beispiel am Friedhof an der Alsheimer Straße/Ecke Kurzer Flurweg. Von dort ist es auch gar nicht weit zur ersten Dose des Tages
"Linie 663" (GC2X87Y). Ein solides Versteck der Größe small und damit auch optimal für TBs und Coins geeignet. Nur ein Stück die Straße rauf liegt der Judenfriedhof und in unmittelbarer Nähe die Dose
"memento mori" (GC381TG). Die Dose selbst ist eher unspektakulär, aber für Fans alter Friedhöfe lohnt sich ein Blick auf die historische Grabstätte.